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Trisomie-X Syndrom

Die körperlichen Auswirkungen
Grundsätzlich treten im Gegensatz zu vielen anderen Trisomien - keinerlei typische körperliche Merkmale bei einem Mädchen oder einer Frau mit dem Karyotyp 47,XXX auf. In einigen Studien wurde aufgezeigt, dass im Vergleich Triple-X Neugeborene etwas leichter und Trisomie-X Frauen etwas größer als ihre Geschwister sind, allerdings kann man andere Einflussfaktoren für diese Unterschiede niemals ganz ausschließen. So zeigen Studien mit Neugeborenen beiderlei Geschlechts auf, dass Nachfolgegeborene tendenziell etwas größer werden als Erstgeborene oder dass die Neugeborenen älterer Mütter immer etwas leichter sind, als jene von jüngeren Müttern.
Auch verläuft die Geschlechtsentwicklung von Trisomie-X Mädchen völlig normal und es gibt keine Hinweise auf Unterschiede zu Frauen mit einem normalen Chromosomensatz in Bezug auf Hormonverlauf oder Sexualität. Der verfrühte Eintritt von Trisomie-X Frauen in das Klimakterium (Wechseljahre) konnte bisher noch nicht bestätigt werden, daher ist diese Annahme vorerst ebenfalls mit Vorsicht zu betrachten.
Die psychischen Auswirkungen
Im Allgemeinen weist in den aktuelleren Studien nichts auf ein höheres Risiko hin, dass Trisomie-X Frauen vermehrt an psychischen Erkrankungen leiden. Die Untersuchungen an einzelnen psychisch erkrankten Frauen, die erst in der Folge als Trisomie-X Trägerinnen diagnostiziert wurden, sind eher kritisch zu betrachten, da sie fälschlicherweise den Eindruck eines direkten Zusammenhanges vermitteln.
Einige Trisomie-X Mädchen durchlaufen eine abgeschwächte Trotzphase und sie schließen sich nicht gerne größeren Gruppen an. Diese Aussage kann jedoch nicht für alle Mädchen getroffen werden, denn es treten auf viele gegenteilige Fälle auf.
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